Polizei SV Köln – HSG Rösrath/Forsbach 34:27 (17:12)

Polizei SV Köln – HSG Rösrath/Forsbach 34:27 (17:12)
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Verdiente Niederlage beim starken PSV!

Vielleicht war die Ansprache vor dem Spiel einfach die Falsche, hatte ich doch darauf hingewiesen, dass wir mit einem Erfolg ernsthaft um den Aufstieg mitspielen könnten. Der Gedanke daran schien den Einen oder Anderen aber eher zu lähmen, als zu beflügeln. Zwar konnten wir das 1:0 und auch das 2:1 erzielen, liefen dann aber ständig einem Rückstand hinterher. Man muss ganz ehrlich sagen, dass wir nicht unser bestes Spiel zeigten, wir waren hinten einfach zu langsam auf den Beinen und entwickelten im Angriff viel zu wenig Druck, um ernsthaft gefährlich zu sein. Wie man es machen sollte, wurde uns von den wirklich guten Kölnern ein ums andere Mal aufgezeigt. So lagen wir nach gespielten 13 Minuten bereits mit 5:9 hinten. Till Bittner und Niklas Boldt verkürzten zwar auf 7:9 und diesen zwei Tore Rückstand konnten wir auch bis in die 25. Minute halten (11:13), das war es aber auch schon. Denn nun brachten wir gar nichts mehr auf die Reihe und der PSV zog bis zur Pause auf 12:17 davon. Allerdings muss ich meine Jungs auch ein wenig in Schutz nehmen, denn was da teilweise gepfiffen bzw. nicht gepfiffen wurde…Hut ab und besten Dank!!!!

Davon aber ganz abgesehen, darf man sich dadurch natürlich nicht so aus der Bahn werfen lassen, wie wir das getan haben. Im zweiten Abschnitt wollten wir es auch besser machen, aber irgendwie war das Kind da bereits in den Brunnen gefallen. Wir kamen nicht mehr in die Gänge und hätten auch bis Ostern spielen können, ohne dass sich das geändert hätte. So wurden aus den fünf Toren zur Pause recht schnell acht und mit dem 15:23 nach gerade mal 38 Minuten bahnte sich ein Debakel an. Beim Spielstand von 23:31 kam es in der 53. Minute zum unrühmlichen Höhepunkt, denn Daniel Sender sah nach einer verbalen Entgleisung gegen die Unparteiischen völlig zu Recht die rote Karte, welche auf jeden Fall eine Sperre nach sich ziehen wird. Bei allem, durchaus verständlichen Ärgernis, darf so etwas natürlich nie und nimmer passieren und wir als Mannschaft können uns dafür nur entschuldigen. Was die letzten Minuten des Spiels angeht, konnten wir das Ergebnis zumindest noch einigermaßen erträglich gestalten und unterlagen ‚nur‘ mit 27:34. Unser Glückwunsch geht an den PSV, der aufgrund der guten Leistung einfach verdient gewonnen hat.

Wir waren wie folgt unterwegs:

D. Sender, M. Spiolek, T. Siewert, T. Leufgens (1), N. Boldt (3), N. Balz (1), T. Bittner (7), N. Kutter (4), L. Nielen (2), D. Aleksovski (3), T. Eker (3/1), J. Radimsky (1), J. Vogt (1) und Y. Müller (1)