HSG Rösrath-Forsbach – VfL Bardenberg 26:24 (15:13)

HSG Rösrath-Forsbach – VfL Bardenberg 26:24 (15:13)
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Bevor wir mit der Wiedergutmachung für unser weniger gutes Spiel in Frechen beginnen konnten, erschien der Nikolaus überraschend am Halfenhof und bescherte HSG Kinder und unsere Gäste mit Schokonikoläusen. Dann konnte es losgehen mit diesem für beide Mannschaften so wichtigen Spiel. Personell konnten wir erstmals seit längerem wieder auf Niklas Boldt und Leonard Nielen zurückgreifen. Bardenberg hatte zuvor bereits einen Zähler mehr gesammelt als wir und ging leicht favorisiert in die Partie, schließlich handelt es sich auch um eine erfahrene Verbandsligatruppe und hat uns in einem Test im Januar noch klar die Grenzen aufgezeigt.

Das sollte nun nicht mehr gelingen. Tim Kutter legte das 1:0 auf und auch die Treffer Nummer zwei und drei gingen auf sein Konto. Aber Bardenberg blieb bis zum 6:6 immer dran und konnte dann auch noch  zwei Treffer zum 6:8 vorlegen. Der nun eingewechselte Niklas Boldt traf aber zum 7:8 und erzielte auch den Ausgleich. Bis zum 13:13 wog es hin und her, dann wieder N. Boldt zum 14:13 und Simon Weber nach einem sensationell erlaufenen Pass zum 15:13 Pausenstand. Wir waren also auf einem guten Weg und die wieder mal zahlreichen Zuschauer (DANKE dafür!!!) durften auf eine erfolgreiche Fortsetzung im zweiten Abschnitt hoffen. Allerdings war es zumindest in den ersten 15 Minuten nach Wiederanpfiff ein ziemlich zähes und torarmes Geplänkel. Das Spiel lebte eigentlich nur von der Spannung und wird nicht unbedingt als handballerischer Leckerbissen in die Geschichte eingehen. Zu allem Überfluss gaben wir kurzfristig auch noch die Führung an unsere Gäste ab und beim Stand von 18:19 witterten diese bestimmt Morgenluft. Aber unsere Jungs behielten die Nerven, erst S. Weber zum Ausgleich und die Kutterbrüder jeweils mit der erneuten Führung. Tim Siewert ließ dann zwei Treffer zur 23:21 Führung folgen.

Nun hatten wir mehrfach die Möglichkeit zu erhöhen, ließen diese aber genauso liegen, wie Bardenberg die ihren zu verkürzen. So blieb es bis zum Ende sehr eng und wir benötigten schon einiges an Glück, um das Ding unter Dach und Fach zu bringen. Aber dieses Glück muss man auch erzwingen und das taten unsere Jungs in diesem Spiel vorbildlich. Der letzte Treffer gehörte, wie schon nach den ersten 30 Minuten S. Weber und mit diesem Tor hatten wir das Spiel mit 26:24 für uns entschieden.

Ein Sonderlob möchte ich heute unseren Torhütern zollen. Hendrik Kraus mit einer sehr guten ersten Halbzeit und Markus Spiolek mit einigen wichtigen Paraden im zweiten Abschnitt.

Vor den beiden agierten und trafen wir wie folgt: T. Siewert (3), T. Leufgens (2), T. Josifek (1), N. Boldt (3), T. Kutter (4), N. Kutter (3), M. Vogel, L. Nielen, N. Balz (6/3), Y. Müller (1), S. Weber (3) und J. Vogt